Ich hab mich entschlossen, die alte Fassung zu überarbeiten und wieder hochzuladen. Tadaa~ :3
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Genervt zog ich
mich aus meinem Bett hoch und schaute auf die Uhr. 6 Uhr in der Früh, na toll.
Fluchend schmiss ich die blöde Bettdecke an die Wand, die mir den Weg aus
meinem Bett versperrte. Ich hätte noch schlafen können, 40 Minuten!! Ja, für
mich ist das morgens schon sehr viel! Aber da die Woche seid Montag so wie so
schon ‘super’ lief, wunderte ich mich erst gar nicht darüber. Wenn man sein
Füller und sein Handy verliert und die Ds- Karte eines Ds und das Ladekabel
dazu nicht mehr funktionieren, ist das eigentlich mal etwas abwechslungsreich.
Erleichternd, irgendwie. Und vor allem im Vergleich zu dem, was mir passiert
ist, als ich mir ein neues Handy holen wollte nicht. Jedenfalls packte ich
schnell meine Sachen zur Schule, machte ausnahmsweise meine Hausaufgaben und
schmiss mich wieder ins Bett. Böse blickte ich die Decke an und dachte darüber
nach, wie die Welt wohl so im Animestyle aussehen würde. Meine Freundinnen und
mich hatte ich sogar schon gemalt! Ihre Spitznamen waren Ive, Anso, Mel und
meiner war Alexa. Keine Ahnung warum, aber irgendwie nannten mich alle ‘Alexa’.
Dabei wäre als Spitzname ‚Aki’ viel passender. Ich guckte wieder auf die Uhr.
6.30 Uhr. Langsam stand ich auf und während dessen warf ich meiner Uhr Blicke
zu, die, wenn ich weiter so gestarrt hätte, sie in tausende Einzelteile zerlegt
hätten. Nur leider musste ich ins Bad gehen und mich fertig machen. Als auch
das geschafft war, packte ich meine Schultasche und schlurfte die Treppe
hinunter. Mit einem knurrendem Geräusch schaute ich in die Runde. Papa, seine
Freundin und ihr Sohn saßen gemütlich um 6.35 Uhr (!!!) am Tisch und
frühstückten. Bei Jashin, wie konnte es so etwas geben? Ich schmiss meine
Schultasche hin und forderte meinen Vater auf, mein Essen einzupacken. Dann zog
ich mich an und ging meckernd in die Eiseskälte hinaus. Verdammt war das kalt!
Januar hin oder her! In der Schule angekommen fing das Gute in meinen Leben an
(Ja, ich meins Ernst!). Meine Klasse brachte mich immer wieder zum lachen, egal
was war. Ich bin zwar eine gute Schülerin, aber das frech sein lass ich mir
auch gegenüber Lehrern nicht verbieten. Während dem Unterricht starrte ich
entschlossen aus dem Fenster. Gab es denn keine Möglichkeit vor dieser blöden
Welt zu fliehen? Alles besser zu machen? Vielleicht passiert ja doch noch
etwas...
„Akira Konome! Was ist die Antwort auf meine
Frage?“
Ruckartig schreckte ich hoch und schaute meinen Englischlehrer an.
„Present perfect progressive.“, sagte ich gelangweilt.„Also wirklich. Ich wundere mich immer wieder über dich!“, sagte er belustigt und zugleich schmollend, dass er mich wieder nicht dran gekriegt hat. Grinsend schaute ich ihn an und blickte dann wieder aus dem Fenster.
Nach diesem ‘wundervollen’ Tag schmiss ich mich in mein Bett. Meine Hausaufgaben können mich mal am Arsch lecken! Bei dem Gedanken musste ich schmunzeln. Hausaufgaben auch noch. Ich holte meinen Block und fing wieder an meine Freunde zu malen. Ich stellte sie mir bildlich vor. Nachdem auch dies geschehen war hatte ich kein Bock mehr auf irgendwas. Ich ging runter, raus und zu meiner Oma. Doch auf dem Weg wurde mir schwindelig. Ich sah alles verschwommen; Keine Menschen in meinem Umfeld. Mir wurde schwarz vor Augen.
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