Ich schlug meine Augen auf.
Ich war in meinem Zimmer, mal wieder ohne Akemi. Ich drehte mich um und wollte
noch was schlafen- was?! Entsetzt sprang ich auf. Ich war doch nicht so alleine
im Zimmer, wie ich gedacht hatte! Neben meinen einstigen Schlafplatz
schlummerte noch jemand anderes- HIDAN! Kopfschüttelnd aber lächelnd begab ich
mich ins Bad. Wieso schockte mich dieses Szenario nicht? Nachdem ich geduscht
hatte und angezogen war, setzte ich mich auf die Bettkante und schaute ihm beim
schlafen zu. Wenn ich mir Akemis Aussage so durch den Kopf gehen lasse...
>Du sahst so friedlich aus, ich wollte dich nicht stören. Im Gegensatz zu
deinem lauten Gemüt am Tage, war das richtig niedlich! <... trifft das
eigentlich auch auf Hidan zu!
Mein Magen knurrte. Ich beschloss aufzustehen und das Frühstück der letzten
vier Tage einzunehmen.
„Morgen Süße!“ Ich wurde rot, hatte mich aber dann doch wieder unter Kontrolle.
„Morgen Arschloch. Gut geschlafen... NEBEN MIR?!“ „Oh ja, und wie!“ Er grinste.
„Demnach hast du mich gestern aufgefangen und her getragen?“ „Ja.“, kam es
seinerseits. Einfach ‚Ja‘. „Danke.“, lächelte ich. „Kommst du dann frühstücken
oder was?“ „Frühstücken wohl eher nicht... Mittagessen schon eher!“ Ich zuckte
mit den Schultern und ging. Kaum in der Küche angekommen- der nächste Schock-
ich sah Akemi! Aber nicht das schockte mich, sondern dass, was meine Augen
versuchten mir weiß zu machen; Akemi und... Deidara haben sich vor meinen Augen
geküsst! Mit offenem Mund stand ich an der Tür. „Mund zu, Zunge wird kalt!“,
lächelte sie mich an. Ich schluckte. „Wie lang habe ich geschlafen?!“ „1 1/2
Tage.“ Ich zwinkerte und ging dann desinteressiert weiter, um mir Essen zu
machen.
Schlaftrunken betrat dann auch Hidan das Zimmer, gefolgt von Kakuzu. „Oh- oh!“,
hörte ich nur und schon war kein Deidara und keine Akemi mehr weit und breit.
Mit meinem Essen machte ich es mir am Tisch bequem. „Die Kleine hat ja ganz
schön Appetit! Das kostet was…“, warf Kakuzu ein. „Nichts da, das bezahl ich
von meinem Geld!“ „Du wirst mir immer sympathischer, Kleine.“ Und damit
verschwand er. Hidan setzte sich neben mich. „Wieso hast du mich nicht
angeschrieen oder so als du neben mir aufgewacht bist?“, lenkte er ein Gespräch
ein. „Weiß nicht. Hat mir halt nichts ausgemacht.“ „Versteh ich nicht...
Wieso?“ „Keine Ahnung, Holbirne. Weiß ich auch nicht. Ich geh dann mal zu
Akemi.“ Er nickte stumm und schaute mir hinter her. Ich klopfte an Akemis
Zimmer. „Herein!“, ertönte Akemis Stimme von Innen. Ich trat ein und sah Akemi
und Deidara auf dem Bett sitzen. „Öh... Stör ich?“ „Nein, nein, komm nur! Dei
muss jetzt eh auf eine Mission!“ „Ver- stehe... Tschüss Deidara. Okay... Hör
zu, Meredith, als wir uns kennen lernten hast du was gesagt. Das hat mich zwar
nicht verwirrt, aber stutzig gemacht. Du sagtest >Ich hab schon viel von dir
gehört! < Und das ist es... da war ich nämlich erst drei Tage hier!“ „Na ja,
jemand hat die ganze Zeit von dir erzählt!“ „Und wer, wenn ich fragen darf?“
„Hidan!“, platzte es nur so aus ihr heraus. Ich wusste ja nicht... Was sollte
ich jetzt tun? Ich baute das Puzzle, das kein Puzzle mehr war, zusammen und kam
zu dem Entschluss: Hidan ist verliebt. Und zwar in Mich. Stumm drehte ich mich
und ging auf die Flure.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen